Support Locals Community

Im Zuge der aktuellen Corona Situation habe ich mich gefragt, wie ich sowohl als Privatperson, sowie auch als Unternehmer meinen Beitrag für die Allgemeinheit leisten kann.

Mein erster Instinkt war einfach irgendwo mit anzupacken. Es stellte sich nur die Frage wo und wie.
Ziemlich schnell wurde mir klar, dass mir für bestimmte Hilfemaßnahmen die Qualifikation bzw. Erfahrung fehlen oder die helfenden Organisationen mit freiwilligen Helfern überrannt werden.
Nur ein bisschen zu tun wäre mir aber nicht genug.

Gleichzeitig ist mir immer klarer geworden, dass nicht nur Hilfe für die akut Erkrankten oder Risikogruppen benötigt wird, sondern auch in vielen anderen Bereichen.
Gerade als Unternehmer muss ich darauf achten nicht nur diese Pandemie, sondern auch die fianziellen Folgen davon zu überleben.

Daher bin ich für mich zu dem Entschluss gekommen, dass ich am besten etwas zur Verbesserung der aktuellen Lage beitragen kann, wenn ich selbst diese Krise überstehe und gleichzeitig tatkräftige Organisationen unterstützen kann.

Schon seit einigen Monaten plane ich in Zusammenarbeit mit LoveWhisky.de eine Live Musik Veranstaltung mit dem Namen Pottenzial für den kommenden Januar, welche als Fundraiser gedacht ist, um einfach mal etwas Gutes zu unterstützen.
Unterstütz werden sollen zwei Institutionen. Von meiner Seite her die Werkstatt Solidarität in Essen, welche verschiedene Projekte für Jugendliche in Essen umsetzt, sowie das Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg, welches schon seit Jahren Christian Prieß sehr am Herzen liegt.

Auch die Werrkstatt Solidarität ist finanziell von der aktuellen Situation betroffen. Daher möchte ich sofort anfangen den dafür eingerichteten Moneypool zu füllen.

Daher geht ab sofort ein Teil der Erlöse von jedem Produkt, welches ich verkaufe, in diesen Moneypool.
Zusätzlich habe ich mich dazu entschlossen in meinem Shop keine PayPal Zahlungen mehr zu akzeptieren, da ich finde, dass die Gebühren im Moneypool Besseres bewirken können.
Jeder der mich kennt oder schonmal bei mir gekauft hat, weiß das bei mir kein Käuferschutzt notwendig ist.

Zusätlich habe ich das Projekt Support Locals ins Leben gerufen. Die aktuelle Situation zeigt meiner Meinung nach mehr denn je, das wir ein Umdenken in unserem Kauf- und Konsumverhalten brauchen.
Globalisierung, Ultrakapitalismus und viel zu schnelle Prozesse belasten die Umwelt, die Gesellschaft und immer mehr Existenzen. Geiz ist ungeil!

Ich bin trotzdem davon überzeugt, dass die Menscheit noch mehr zusammenwachsen muss, allerdings viel mehr auf anderen Eben, als der wirtschaftlichen.

Mit Support Locals möchte ich dafür werben wieder mehr regional zu kaufen, zu unterstützen und auch zu leben.
Mit der dazugehörigen Gruppe Support Locals Network werde ich versuchen ein Netzwerk von kleinen kleinen Einzelunternehmern aufzubauen, mit dem Ziel sich gegeneitig Branchenübergreifend zu unterstützen, neue Projekte zu realisieren und somit auch weitere finazielle Unterstützung für soziale Projekte zu realisieren.

Wer sich davon angesprochen fühlt, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzten.

WARNHINWEIS FAKE FASSDECKELBESCHRIFTUNGEN

Liebe Freunde des guten Geschmacks! Ich möchte euch hiermit warnen und auf etwas aufmerksam machen, dass mich ebenso traurig wie wütend macht.

In der letzten Woche habe ich in Schottland von mehren Quellen erfahren müssen, dass es momentan vermehrt zur Fälschung von Fassdeckeln kommt. Dabei werden die Schriftzüge der Brennereien einfach auf blanke Fässer gemahlt. Ich hatte schon seit längerer Zeit den Verdacht und konnte es nur schlussfolgern. Leider wurde mir jetzt per Zufall der Beweis geliefert.

Ich weiß jetzt auch, dass einige dieser Fakes nach Deutschland geliefert werden, wo sie auch vetrieben werden. Bei manchen Händlern wahrscheinlich unwissentlich, aber auch teils mit voller Absicht.

Wieso? Aus Profitgier natürlich. Was beim Whisky selbst in den letzten Jahren passiert ist, passiert natürlich auch bei den Fässern. Sie werden seltener und somit teurer oder erst gar nicht verfügbar.

Es liegt mir fern hier irgendwelche Namen zu nennen oder andere Händler zu diffamieren. Das habe ich auch nicht nötig, da ich denke mit meiner Linie zu Originalität, Qualität und Fairnes am besten zu fahren. Die Spreu vom Weizen trennt letztendlich ihr – die Kunden! Und nur um euch geht es mir bei diesem Post. Als Sammler wollt ihr Originalität und das ist meiner Meinung nach euer gutes Recht!

Ihr wollt aber auch die angesagten Namen und da seid ihr vielleicht schnell in der Versuchung und handelt voreilig.

Ich möchte bitte nicht, das die betreffenden Händler von euch auf meiner Seite benannt oder angedeutet werden, falls jemand sie ausfindig machen sollte, noch an irgendeiner Stelle damit in Verbindung gebracht werden. Ich weiß was ich weiß und das reicht mir.

Daher haltet bitte die Augen auf und lasst euch nicht über den Tisch ziehen!

Hier ein paar Anhaltspunkte auf die ihr achten solltet:

1. Wenn es zu schön ist um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch. Besonders die Fässer der großen Konzerne sind sehr rar, da diese nicht wollen, das sie in den Verkehr kommen. Deswegen sollte der Jahrgang noch vor Übernahme des jeweiligen Konzerns sein. Selbst dann ist es nicht sicher, das es die original Aufschrift ist, daher:

2. Das Design der Aufschrift wechselt nicht oft. Der Brennerei dient die Beschriftung nur zur Identifizierung, nicht zur Dekoration. Es macht also keinen Sinn, mehrmals in wenigen Jahren, oder sogar im selben Jahr den Schriftzug zu ändern. Aussnahmen gibt’s bei Single Cask Abfüllungen und Fässern, welche für Blends bestimmt sind. Auch haben viele Brennereien ab 2004/2005 Barcodeschilder eingeführt und verzichten teilweise auf die ganze Beschriftung der Deckel. Vergleicht also Bilder von ähnlichen Fässern.

3. Doppelte Caskno. oder verschiedene Grundfarbe im selben Jahrgang. Die Fälscher machen sich selten die Arbeit eine neue Schablone anzufertigen. Sollte der gleiche Jahrgang z.B. einmal in rot und einmal in blau angeboten werden, ist es wahrscheinlich ein Fake.

4. Alter und generelles Aussehen des Fasses. Die Fässer werden mehrfach von einer Brennerei genutzt und gehen zu meist anschließend zu Grain Destillen oder zur Reparatur. Daher haben sie auch ein entsprechendes Aussehen und Abnutzungen. Ein Fass das quasi neu (speziell die Aufschrift) aussieht und keine Macken, Kratzer oder Abplatzungen hat, ist mit Vorsicht zu genießen.

5. So toll das Brennereilogo auf einem Deckel aussehen mag, ist das mehr als selten. Der Schriftzug wird in einfachen Buchstaben aufgemalt. Das eigene Logo oder gar die spätere Abfüllung findet ihr nicht auf einem Original. Sollte ein Händler euch erzählen, dass er das Recht erhalten hat, das Brennereilogo zu nutzen, solltet ihr das eher bezweifeln. Andernfalls müssten sich unabhängige Abfüller nicht solche kreativen Namen einfallen lassen, denn die kaufen schließlich volle Fässer.

Ich werde bald noch detallierter über dieses Thema schreiben und diesen Beitrag aktualisieren.

What the Blog!?

Einen eigenen Blog führen? Das habe ich noch nie gemacht!

Aber es gibt für alles ein erstes Mal.

In Zukunft werde ich hier über meine Reisen, Events und Erlebnisse in der Welt des Whisky berichten.